für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025
Die MET gehört als Tochter der WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel, zum Konzern der Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main.
Die Ertragslage der MET ist maßgeblich durch die positiven Deckungsbeiträge aus den Geschäftsfeldern Multimedia, dem Messdienst/Abrechnung von Wärme und Wasser sowie den Erträgen aus der Installation und Wartung von Rauchwarnmeldern geprägt. Darüber hinaus ist die MET in den Geschäftsfeldern Wärmelieferung sowie Photovoltaik und Ladeinfrastruktur tätig.
Die Weltkonjunktur wird derzeit stark von der protektionistischen und sprunghaften Handelspolitik der USA beeinflusst. Für das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum von etwa 2,6 % bzw. 2,3 % in den Jahren 2025 und 2026 (vgl. Jahresgutachten 2025/2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, S. 3), die Inflationsrate liegt bei 2,9 % im Jahr 2025 bzw. 2,6 % im Jahr 2026 (vgl. Jahresgutachten 2025/2026 Abbildung, S. 4).
vgl. Jahresgutachten 2025/2026 Abbildung, S. 4
Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich weniger stark von dieser Entwicklung profitieren als in früheren Jahrzehnten, da sich die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen auf den internationalen Absatzmärkten verschlechtert haben. China entwickelt sich zunehmend zu einem Wettbewerber für deutsche Industrieerzeugnisse und kann von gesunkenen Exportpreisen profitieren, die im August 2025 um 17,3 % unter dem Niveau von 2022 lagen. Im gleichen Zeitraum sind die Exportpreise im Euro-Raum um 14,4 % angestiegen.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 3
Die wirtschaftliche Aktivität im Euro-Raum hat etwas an Schwung verloren (vgl. Jahresgutachten 2025/26, S. 35). Die Wettbewerbsbedingungen der europäischen Unternehmen auf den internationalen Absatzmärkten haben sich verschlechtert. Neben den Belastungen durch höhere US-Einfuhrzölle haben die Preise für europäische Exportprodukte seit Jahresbeginn 2025 insgesamt deutlich kräftiger zugelegt als im weltweiten Durchschnitt. Dazu hat die Aufwertung des Euro seit Jahresbeginn 2025 maßgeblich beigetragen. Gestützt werden dürfte die Konjunktur jedoch von einer moderaten Erholung der Investitionstätigkeit.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 21
Zwar wuchs das BIP im 1. Quartal 2025 preis-, saison- und kalenderbereinigt mit 0,6 % gegenüber dem Vorquartal kräftig. Im 2. Quartal 2025 verlangsamte sich der Produktionsanstieg im Euro-Raum allerdings auf 0,1 % gegenüber dem Vorquartal. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den großen Volkswirtschaften der Währungsunion war dabei sehr unterschiedlich.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 35
Für das BIP im Euro-Raum erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum von etwa 1,4 % bzw. 1,0 % in den Jahren 2025 und 2026. Damit fällt das BIP-Wachstum zwar höher aus als im Jahr 2024, bleibt aber deutlich niedriger als der Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 von 1,6 % (vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 38). Für die Verbraucherpreise wird ein Wachstum von 2,1 % im Jahr 2025 und von 2,0 % im Jahr 2026 erwartet.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, Abbildung, S. 38-39
Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich derzeit in einer Phase der Stagnation, nachdem sie in den Jahren 2023 und 2024 eine Rezession erlebt hat. Die aktuelle Schwäche ist sowohl auf konjunkturelle Faktoren als auch auf einen tiefgreifenden Strukturwandel und geopolitische Veränderungen zurückzuführen, die das Exportmodell Deutschlands belasten. Die Unsicherheit bezüglich der Sicherheitsgarantien der USA für Europa und die anhaltende Fragmentierung des europäischen Binnen- und Kapitalmarktes erhöhen den Anpassungsdruck auf etablierte Strukturen. Zusätzlich tragen interne Faktoren wie der Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und die demografische Alterung zur schwierigen wirtschaftlichen Lage bei.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 1
Der Sachverständigenrat erwartet darüber hinaus, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 preisbereinigt um 0,2 % moderat ansteigt. Im Jahr 2026 ist mit einem Wachstum von 0,9 % zu rechnen. Die Inflation dürfte im Jahr 2025 durchschnittlich 2,2 % betragen und bleibt stabil. Im Jahr 2026 ist mit einer Inflationsrate von 2,1 % zu rechnen. Die Kerninflation dürfte 2,7 % im Jahr 2025 und 2,5 % im Jahr 2026 betragen (vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 4). Die schwache Wirtschaftsleistung ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die verhaltene Erholung, die sich im Sommer 2025 im verarbeitenden Gewerbe andeutete, verpufft ist. So stiegen die Auftragseingänge aus dem Ausland in der 1. Jahreshälfte 2025 an, lagen im August jedoch wieder auf dem Niveau vom Jahresbeginn 2025. Lediglich die Geschäftserwartungen haben sich im Oktober nochmals verbessert, liegen aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Der seit dem Jahr 2023 beobachtete Rückgang der Exporte dürfte das Wachstum im Jahr 2025 weiterhin dämpfen, während die Importe zunehmen.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 3
Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin verhalten, auch wenn erste leichte Entspannungstendenzen sichtbar werden. Die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit ist im August 2025 erstmals seit Dezember 2022 wieder gegenüber dem Vormonat gesunken. Die Herbstbelebung fiel bisher jedoch schwach aus. Im Oktober 2025 lag die Arbeitslosenquote bei 6,3 %, 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im September 2025 saisonbereinigt zum fünften Mal in Folge zurückgegangen und lag rund 20.000 Personen unter dem Vormonatsniveau. Im August 2025 sank die Erwerbstätigenzahl saisonbereinigt um 19.000, davon 17.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im August 2025 noch um 0,1 % höher.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 72
Die sektoralen Beschäftigungstrends der vergangenen Monate setzen sich fort. Während im verarbeitenden Gewerbe Beschäftigung abgebaut wird, bauen staatsnahe Dienstleistungen etwa im Gesundheitswesen, in der Pflege, der Erziehung und der öffentlichen Verwaltung weiter Beschäftigung auf (ebd.). Für die Gesamtwirtschaft geht der Sachverständigenrat von einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 6,3 % im Jahr 2025 und 6,1 % im Jahr 2026 aus. (vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 74). Die Tariflöhne dürften 2025 um 2,5 % und 2026 um 2,8 % steigen. Für 2025 wird nur ein moderater Anstieg der Reallöhne erwartet, der sich 2026 voraussichtlich kaum verstärkt.
vgl. Jahresgutachten 2025/2026, S. 74-75
Quelle:
Perspektiven für morgen schaffen, Chancen nicht verspielen. Jahresgutachten 2025/2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Das Jahr 2026 ist von erheblichen Herausforderungen geprägt: Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit mehr als zwei Jahren in einer ausgeprägten Phase stagnierenden Wachstums. Der Wohnungsmangel verschärft sich weiter, die Kosten für Bau- und Sanierungsmaßnahmen steigen kontinuierlich, und das Ziel einer klimaneutralen Gebäudestruktur erfordert dringend intelligente Lösungsansätze. Für eine erfolgreiche und sozial ausgewogene Zukunft sind kluge, integrative Strategien notwendig, die ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen miteinander verknüpfen.
Die Bevölkerungszahl Deutschlands ist im Jahr 2024 – insbesondere infolge des Kriegsgeschehens in der Ukraine – um 0,1 % gestiegen. Aktuell leben rund 83,6 Mio. Menschen in Deutschland. Vom Bevölkerungszuwachs profitierten jedoch nicht alle Regionen gleichermaßen. Etwa ein Drittel der Kreise und kreisfreien Städte hat zwischen 2010 und 2024 Einwohnerverluste verzeichnet. Vor allem dünn besiedelte Landkreise abseits der urbanen Zentren sehen sich mit Schrumpfungsprozessen konfrontiert. Demgegenüber sind die wachsenden 63 kreisfreien Großstädte in Deutschland im Zeitraum von 2010 bis 2024 um insgesamt 1,8 Mio. Einwohner gewachsen. Im Jahr 2024 lag die Nettozuwanderung nach Deutschland bei 430.000 Personen. Langfristig, d. h. im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2024, sind per Saldo jährlich gut 509.000 Personen nach Deutschland zugewandert.
Damit haben sich die Wohnungsmärkte in den attraktiven Ballungsräumen und den wachstumsstarken Regionen in den letzten neun Jahren verändert: Eine weitgehend ausgeglichene Marktsituation entwickelte sich zu einer angespannten. Die Kapazitäten zur Aufnahme weiterer Zuziehender in die Ballungszentren werden immer knapper. Wohnungssuchende vergrößern ihren Radius vermehrt auf das Umland – sei es, weil sie dazu aufgrund der aktuellen Marktsituation gezwungen sind oder sie sich wegen des Wunsches nach einem Eigenheim mit Garten bewusst dafür entscheiden. Gerade für Familien mit Kindern gewinnt das Ideal vom Wohnen jenseits der großen Metropolen offenbar wieder an Bedeutung.
vgl. Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2025/2026, S. 9
Die Unternehmen des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW investieren 2024 rund 19,7 Mrd. EUR. Damit verzeichneten die Gesamtinvestitionen ein leichtes Plus. Neubauinvestitionen brachen um 6,5 % ein. Die Bauinvestitionen in Neubau, Modernisierung und Instandhaltung von Wohnungen gingen laut GdW 2024 weiterhin zurück. Angesichts hoher Preissteigerungen bei Baumaterial und Baupreisen, deutlich gestiegener Zinskosten sowie wachsender Unsicherheiten bezüglich öffentlicher Förderkonditionen fiel das Minus im Wohnungsbau mit 5 % stärker aus als in den übrigen Bausparten. Mit einem Volumen von 281 Mrd. EUR repräsentiert der Wohnungsbau den Löwenanteil von 60 % aller Bauinvestitionen in Deutschland (vgl. Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2025/2026, S. 7).
Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen erreichte 251.900 Einheiten. Das waren 14,4 % weniger als im Vorjahr. Hier werden Vorzieheffekte deutlich, da Bauherren begonnene Projekte möglichst schnell über die Ziellinien bringen wollten. In den kommenden Jahren ist mit weiterem Rückgang zu rechnen.
vgl. Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2025/2026, S. 9
Die im GdW organisierten Wohnungsunternehmen bauten 2024 gut 29.000 neue Wohnungen. Für das Jahr 2025 erwarten die Unternehmen einen Rückgang um rund 40 %. Dann dürften von den GdW-Unternehmen lediglich 18.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Weiterhin entsteht zu wenig Wohnungsneubau. In den kommenden Jahren ist mit einem weiteren Rückgang des Neubaus zu rechnen, weil weniger neue Bauvorhaben in Auftrag gegeben werden und zahlreiche Vorhaben storniert wurden. Der Neubau von 27.000 Mietwohnungen im sozialen Wohnungsbau ist zwar ein erfreulicher Anstieg, reichte aber nicht aus, um das Abschmelzen der Sozialwohnungsbestände zu stoppen.
vgl. Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2025/2026, S. 9
Laut GdW stiegen die Mieten im Bestand 2024 bundesweit im Mittel um 2,2 % und bleiben damit beständig. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind die Energiepreise deutlich gestiegen. Die GdW-Unternehmen mussten ihre warmen Betriebskostenvorauszahlungen 2024 noch einmal um 4,7 % erhöhen. Auch auf lange Sicht stiegen die Energiepreise deutlich schneller als die Nettokaltmieten. Seit 2000 verteuerten sich die Energiekosten um 203 %. Die Nettokaltmieten stiegen dagegen nur um 41 %, bei einer Inflation von 62 %.
vgl. Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2025/2026, S. 10
Seit Anfang 2022 steht auch die Wohnungswirtschaft in der Bundesrepublik deutlich unter dem Eindruck der multiplen Krisen. Die Situation auf den deutschen Wohnungsmärkten hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den nachgefragten Metropolregionen und wachstumsstarken Räumen sehr schnell von einer weitgehend ausgeglichenen hin zu einer angespannten Marktlage entwickelt. Das Neubauziel der Bundesregierung von 320.000 Wohnungen jährlich wird vor dem Hintergrund der einbrechenden Wohnungsbaukonjunktur auf absehbare Zeit verfehlt werden. In der Folge ist davon auszugehen, dass sich die Nachfragesituation in zuwanderungsstarken Regionen weiter spürbar zuspitzt.
vgl. Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2025/2026, S. 8f.
Nach dem Frühjahrsgutachten des Rates der Immobilienweisen sieht sich der Wohnungsmarkt auch 2025 erheblichen Herausforderungen gegenüber. Besonders stark belasteten die stark gestiegenen Bauzinsen den Sektor, da sie die Bedingungen für Fremdfinanzierungen deutlich erschwerten. Dies führte zu einem Einbruch der Immobilientransaktionen und der Bautätigkeit. Der Wohnungsmarkt ist hiervon besonders betroffen, da speziell private Haushalte bei der Eigentumsbildung sehr sensitiv auf höhere Finanzierungskosten reagieren. Gleichzeitig gerieten zahlreiche Bauunternehmen und Projektentwickler aufgrund der gestiegenen Finanzierungskosten in finanzielle Schwierigkeiten. Dies hat zur Folge, dass die Insolvenzanforderungen im Grundstücks- und Wohnungswesen deutlich gestiegen sind.
vgl. Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2025 des Rates der Immobilienweisen, S. 229
Aktuell erlebt die Wohnungswirtschaft in vielerlei Hinsicht einen weitreichenden Vorzeichenwechsel. GdW-Präsident Axel Gedaschko schreibt im Vorwort zum „GdW Branchenbericht 9, Wohntrends 2040“. Nach mehr als einem Jahrzehnt mit weitgehend stabilen Rahmenbedingungen sind zu den bereits bekannten Herausforderungen wie der Gestaltung des Klimawandels zahlreiche neue und in ihrer Kombination besonders komplexe Themen hinzugekommen. Sieht man sich die Wohntrendstudien der vergangenen Jahre an, wird deutlich, dass jetzt viele Effekte kumuliert zum Tragen kommen, die uns seit Jahren bekannt sind. Hier sind der demografische Wandel und der daraus resultierende Fachkräftemangel ebenso zu nennen wie das Thema Digitalisierung oder der starke Anstieg der Baukosten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krisenkumulation nehmen die bekannten Phänomene aber eine neue Dimension an.
vgl. GdW Branchenbericht 9, Wohntrends 2040, S. 3
Quellen:
Wohnungswirtschaftliche Daten und Trends 2025/2026 – Zahlen und Analysen aus der Jahresstatistik des GdW
Wohntrends 2040, Branchenbericht 9 des GdW
Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2025 des Rats der Immobilienweisen
Aufgrund der gesetzlichen Neuregelung gemäß Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) entfiel zum 1. Juli 2024 die Umlagefähigkeit des TV-Anschlusses über die Betriebskosten.
Entsprechend hat die MET am 8. Dezember 2023 nach intensiven Verhandlungen mit Vodafone ein weitreichendes Vertragswerk erfolgreich unterzeichnet, das der MET auch nach Wegfall der Umlagefähigkeit seit 1. Juli 2024 nachhaltig Einnahmen ermöglicht. Aus diesen Einnahmen wird auch der in den kommenden zehn Jahren umzusetzende Glasfaserausbau in den Beständen der NHW finanziert. Der alte Rahmenvertrag von 2014 wurde mit Beginn dieses neuen Vertragswerks zum 30. Juni 2024 beendet.
Das bisherige Drittgeschäft wurde zum 30. Juni 2024 beendet, sodass sich die MET seit 1. Juli 2024 im Geschäftsbereich Multimedia auf die Versorgung innerhalb des Konzerns konzentriert und den flächendeckenden Ausbau der NHW-Liegenschaften mit schnellem Internet, insbesondere FTTX-Versorgung, vorantreibt.
Im Geschäftsbereich Wärmelieferung betreibt die MET im Geschäftsjahr 2025 113 Heizungsanlagen zur Versorgung von 6.265 Wohnungen mit Wärme und Warmwasser. Die Wärme wird überwiegend mittels Gasbrennwerttechnik erzeugt. Daneben sind in den letzten Jahren zunehmend multivalente Heizanlagen errichtet worden, die aus Kombinationen von Pellets, thermischen Solaranlagen, PV-Anlagen sowie Wärmepumpen in verschiedenen Ausführungen bestehen.
Die aktuellen Planungen verzichten ganz auf den Einsatz von Gas oder Öl, sodass als Endenergie nur Strom oder in besonderen Fällen Pellets zum Einsatz kommen.
Die Abkehr von fossilen Brennstoffen erfolgt entsprechend der unternehmensweiten Klimastrategie sowie den Anforderungen des Gebäudeenergie- bzw. Wärmeplanungsgesetzes.
Im Rahmen der energetischen Optimierung von Wohnquartieren übernimmt die MET als Wärmecontractor durch gebäudeweise oder quartiersbezogene Heizanlagen die nachhaltige Wärme- und Warmwasserversorgung in einzelnen Wohnquartieren. Konkret war die MET im Jahr 2025 bei vier Quartiersmodernisierungen planerisch tätig.
Im Neubaubereich der Unternehmensgruppe ist die MET in einem Quartier (Riedbogen in Frankfurt) eng mit der Objekt- und Quartiersplanung verzahnt. Die zukünftige Versorgung des Anlage- und Umlaufvermögens konnte im Geschäftsjahr 2025 durch entsprechende Verträge gesichert werden. Der tatsächliche Wärmelieferungsbeginn ist für Herbst 2026 geplant.
Entsprechend den Anforderungen des Wärmeplanungsgesetzes hat die MET im Jahr 2025 begonnen, ihre noch fossil betriebenen Netze mit mehr als 100 angeschlossenen Wohneinheiten hinsichtlich eines Transformationsprozesses bis 2030 zu erfassen und wird ab 2026 entsprechende Maßnahmen einleiten.
Zur technischen und wirtschaftlichen Überwachung ihrer zunehmend komplexeren Heizanlagen verfolgt die MET das Ziel der Etablierung einer einheitlichen digitalen Plattform zur Fernüberwachung und Optimierung. Diesen Ansatz wird die MET im Sinne von Ressourceneffizienz in 2026 konsequent weiter entwickeln.
Die konzernweiten Aktivitäten in den Bereichen Photovoltaik und Elektromobilität sind im Fachbereich Geschäftsfeldentwicklung MET gebündelt. In diesem Bereich werden die 39 Bestandsanlagen mit insgesamt rund 1.050 kWp Gesamtleistung betreut sowie der Neubau von PV-Anlagen auf Bestands- und Neubauobjekten projektiert. Eine zweistellige Anzahl von PV-Anlagen, die sich im Bau befinden, werden sukzessive durch die MET in Betrieb genommen. Um einen wirtschaftlichen Betrieb der PV-Anlagen zu gewährleisten, werden bestehende Geschäftsmodelle zur Verwendung des eigenproduzierten PV-Stroms ausgebaut und ergänzt.
Im Bereich E-Mobilität werden Bestandsanlagen im Eigentum der NH und der WOHNSTADT an 14 Standorten mit 44 Ladepunkten durch die MET betrieben. Derzeit befinden sich Projekte an acht Standorten mit 19 Ladepunkten in der Umsetzung.
Im Jahr 2025 wurde die Entwicklung des Geschäftsfelds Messdienst weiter vorangetrieben, sodass die vollständige Wertschöpfungskette von Einkauf, Montage, Vermietung und Wartung von Messgeräten sowie Ablesung und Abrechnung von Wasser- und Wärmeverbräuchen bei der MET und damit im Konzern abgedeckt wird.
Hierzu wurden 2025 in ca. 11.050 Wohnungen im Bestand der Unternehmensgruppe ca. 48.984 Messgeräte getauscht, wodurch per Ende 2025 knapp 48.500 Nutzeinheiten mit insgesamt 309.079 eigenen Messgeräten ausgestattet sind. Dieser Austausch von Geräten wird auch 2026 in ähnlichem Umfang weitergeführt. Durch den in den nächsten Jahren sukzessiv erfolgenden Austausch der bisherigen Messgeräte externer Abrechnungsdienstleister durch eigene Messgeräte wird die Selbstabrechnung auf den Gesamtbestand der Unternehmensgruppe ausgeweitet.
Innerhalb der bestehenden Rahmenverträge des Konzerns hat die MET als Messdienstleister im Jahr 2025 die verbrauchsgerechte Abrechnung für 48.018 Wohnungen erbracht.
Somit erstellte die MET im Jahr 2025 für den gesamten Wohnungsbestand der Unternehmensgruppe die verbrauchsgerechte Heiz- und/oder Wasserkostenabrechnung.
Zudem erstellte die MET im Drittgeschäft die verbrauchsgerechte Heiz- und Wasser- sowie Betriebskostenabrechnung für knapp 1.300 Wohnungen.
Die verbindliche Ausstattung der Wohngebäude mit Rauchwarnmeldern ist nach der Entscheidung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt konzerneinheitlich durch Kauf und Anmietung erfolgt. Die Kosten der Wartung der Rauchwarnmelder werden auf die Betriebskosten der Wohnungsmiete umgelegt.
Die Geschäftsführung hat im Jahr 2023 entschieden, neue Rauchwarnmelder auf Kaufbasis anzuschaffen und diese durch die MET montieren und warten zu lassen. Die zur Zeit noch gültigen Verträge mit den Dienstleistern (Techem, Minol, Brunata), werden nach Ablauf der Gültigkeit durch die MET umgerüstet.
Im Jahr 2025 wurden weitere 44.527 Rauchwarnmelder getauscht. Wichtige Meilensteine waren die Planung und Logistik sowie die schrittweise Installation ab dem 1. Quartal 2024.
Es wurde sich für verschlüsselte Rauchwarnmelder Ei6500 OMS aus dem Haus Ei Electronics entschieden. Der Rauchmelder erlaubt als Typ C eine Fernwartung, sodass nur einmal jährlich per Walk-by oder per Fernauslesung die Kontrolle ohne Betreten der Wohnung erfolgt.
In allen auszustattenden Wohnungen der Unternehmensgruppe sind Rauchwarnmelder installiert.
Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich nach Gegenüberstellung der Geschäftsjahre 2025 und 2024 wie folgt dar:
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Mio. EUR von 36,7 Mio. EUR auf 43,5 Mio. EUR erhöht. Die Zunahme der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 4,6 Mio. EUR sowie des Sachanlagevermögens um 2,2 Mio. EUR. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 4,6 Mio. EUR ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 7,7 Mio. EUR, was auf gestiegene Forderungen gegen die WOHNSTADT von 8,3 Mio. EUR, davon aus dem Cash-Pool von 8,0 Mio. EUR, zurückzuführen ist. Demgegenüber steht eine Reduzierung der Forderungen gegen die Nassauische Heimstätte von 0,6 Mio. EUR. Weiterhin nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3,3 Mio. EUR aufgrund von gesunkenen Forderungen aus einem Netzpachtvertrag ab. Die technischen Anlagen erhöhten sich um 1,5 Mio. EUR aufgrund von Zugängen für Messeinrichtungen von 1,9 Mio. EUR, für Kabelfernseh- und Satellitenanschlüssen von 0,5 Mio. EUR, für LWL-Technik (Lichtwellenleiter-Verkabelung/Multimedia) von 0,3 Mio. EUR und für Heizanlagen von 0,2 Mio. EUR sowie der Fertigstellung von technischen Anlagen in Höhe von 1,2 Mio. EUR, welchen planmäßige Abschreibungen von insgesamt 2,6 Mio. EUR entgegenstehen. Der Anstieg der Anlagen im Bau um 0,7 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus Zugängen von Baukosten für Heizzentralen und Photovoltaikanlagen sowie für LWL-Technik (Lichtwellenleiter-Verkabelung/Multimedia) in Höhe von insgesamt 1,8 Mio. EUR. Die Vorräte sind aufgrund des Bestands an Messeinrichtungen um 0,1 Mio. EUR gestiegen.
Auf der Passivseite erhöhten sich im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1,1 Mio. EUR und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,5 Mio. EUR. Weiterhin bestehen Rechnungsabgrenzungsposten von 3,2 Mio. EUR, welche auf Baukostenzuschüsse von der WOHNSTADT und der Konzernmutter Nassauische Heimstätte zurückzuführen sind.
Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2025 ist durch die Erhöhung des Eigenkapitals infolge eines nicht abgeführten Teilbetrags des Jahresergebnisses in Höhe von 4,3 Mio. EUR geprägt. Dadurch wird die Eigenkapitalstruktur der Gesellschaft verbessert.
Der Finanzmittelfonds (inkl. Cash-Pool-Anlagen) hat sich im Geschäftsjahr um 8,1 Mio. EUR auf 28,2 Mio. EUR (Vorjahr 20,1 Mio. EUR) erhöht. Die laufende Geschäftstätigkeit führte im Berichtsjahr zu einem Mittelzufluss von 15,6 Mio. EUR (Vorjahr 6,7 Mio. EUR).
Die Investitionstätigkeit führte zu einem Mittelabfluss von insgesamt 4,4 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR), im Wesentlichen infolge von Auszahlungen für Investitionen in technische Anlagen sowie in Anlagen im Bau.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit weist im Geschäftsjahr 2025 einen Mittelabfluss von 3,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,6 Mio. EUR) hauptsächlich aufgrund der Abführung des Teil-Vorjahresüberschusses an das Mutterunternehmen aus.
Die Finanzlage ist somit geordnet und die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Gesellschaft ist in das konzerninterne Cash-Pooling eingebunden.
Das gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Mio. EUR bessere Ergebnis nach Steuern ist vor allem dem Geschäftsbereich Contracting zuzurechnen.
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse um 0,2 Mio. EUR von 22,6 Mio. EUR auf 22,4 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Multimediaerlösen (-2,5 Mio. EUR). Höhere Erlöse in den Bereichen Wärmelieferung (+1,9 Mio. EUR), Abrechnungs- und Gerätedienste (+ 0,3 Mio. EUR) sowie Rauchwarnmelder (+0,1 Mio. EUR) konnten den Rückgang zum Teil ausgleichen. Die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen sind um rund 2,1 Mio. EUR gesunken, hauptsächlich durch den Wegfall von Vodafone-Nutzungsgebühren im Bereich Multimedia (1,2 Mio. EUR) und geringerer Versorgerkosten im Bereich Wärmelieferung (0,5 Mio. EUR). Der Bereich Rauchwarnmelder konnte die Aufwendungen bei Miete und Wartung reduzieren (0,3 Mio. EUR).
Der im Vorjahr prognostizierte Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von rund 7,6 Mio. EUR für 2025 wurde mit 8,6 Mio. EUR um rund 1,0 Mio. EUR übertroffen.
Im Jahr 2025 beträgt die Gewinnabführung an die WOHNSTADT Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH rund 4,3 Mio. EUR. Im Vorjahr betrug die Gewinnabführung 3,2 Mio. EUR.
Der finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft ist der Überschuss vor Ergebnisabführung, der sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt.
Vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfelds in der Wohnungswirtschaft, das durch weiter steigende Baukosten, ein nachhaltig erhöhtes Zinsniveau am Kapitalmarkt, eine niedrige Transaktionsaktivität sowie zunehmende regulatorische Anforderungen gekennzeichnet ist, beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr und die Lage des Unternehmens als angespannt.
Die frühzeitige Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Kontrolle von Risiken, die sich aus der geschäftlichen Tätigkeit ergeben können, obliegt den Sorgfaltspflichten der Geschäftsführung. Diesbezüglich fand die Festlegung einer verbindlichen Aufbau- und Ablauforganisation im Zusammenhang mit dem Risikomanagementsystem statt. Die Funktionen zum Risikomanagement sind zentral bei der Konzernmutter Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH in einem Stabsbereich dem leitenden Geschäftsführer zugeordnet und erstrecken sich auf alle Geschäftsfelder und die Gesellschaften der Unternehmensgruppe.
Die Ziele des Risikomanagements richten sich unter operativen und strategischen Gesichtspunkten auf die Sicherung des Unternehmens gegen Gefahren, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Erreichung festgelegter Ziele gefährden könnten. Dies gilt gleichermaßen für die Vermeidung von Image- und/oder Reputationsschäden. Potenzielle Risiken aus möglichen Compliance-Verstößen werden ebenfalls systemunterstützt erfasst und bewertet und so in die Risikogesamtbewertung einbezogen. Verantwortlich für die Risikobewertung hierzu ist der Compliance-Beauftragte. Ereignisse, die die Rechte und den Schutz von personenbezogenen Daten betreffen, werden bei kritischer Bewertung durch den Datenschutzbeauftragten, bzw. die interne Datenschutzmanagerin, ebenfalls im Risikomanagement abgebildet.
Durch die dezentralen konzernweiten Risikoverantwortlichen erfolgt die Anwendung mit diesen einheitlichen Ansätzen für die Meldung, Bewertung und Überwachung von potenziellen Risiken. Im Risikomanagement-Handbuch sind die Ziele, das Prinzip, die Elemente, Grundsätze sowie der Risikomanagementprozess mit allen diesbezüglichen Festlegungen beschrieben.
Zum Internen Kontrollsystem (IKS) der Unternehmensgruppe gehören organisatorische Regelungen und Maßnahmen zur Einhaltung gesetzlicher, untergesetzlicher und unternehmerischer Vorgaben sowie Anweisungen zur Steuerung und Sicherstellung der betrieblichen Abläufe.
Prüfungen erfolgen durch die Innenrevision, Ermittlungen ggf. durch den Compliance-Beauftragten der Unternehmensgruppe. Dieser steht auch für Beratungen zur Verfügung und führt ggf. einzelne Unterweisungen oder Schulungen für Beschäftigte durch. Maßnahmen entsprechend dem Geldwäschegesetz und das Hinweisgebersystem gemäß dem Hinweisgeberschutzgesetz werden ebenfalls durch den Compliance-Beauftragten der Unternehmensgruppe verantwortet.
Veränderungen der steuerrechtlichen Rahmenbedingungen, die sich auf das operative Geschäft beziehen oder eine nicht sachgerechte Anwendung bzw. Umsetzung steuerlicher Regelungen und Vorschriften im operativen Geschäft finden, könnten sich nachteilig auf die Ergebnisentwicklung auswirken. Hierzu gehören auch die eingerichteten ertragsteuerlichen und umsatzsteuerlichen Organschaften. Die Erfüllung der jeweiligen Organschaftsvoraussetzungen ist Gegenstand regelmäßig stattfindender bzw. laufender steuerlicher Betriebsprüfungen. Bei letztinstanzlicher Nichtanerkennung der Organschaften könnte dies zu einer wesentlichen bzw. hohen steuerlichen Mehrbelastung zuzüglich Verzinsung führen.
Zur frühzeitigen Identifizierung, Bewertung und Steuerung möglicher steuerrechtlich relevanter Risiken wurde mithilfe externer Unterstützung eine Risikoerfassung durchgeführt. Die relevanten Risiken wurden im Rahmen eines Tax-Compliance-Management-Systems identifiziert und in einer Risikomatrix erfasst. Die relevanten Risiken werden im Rahmen der Tax-Compliance laufend beobachtet und bewertet.
Das am 1. Dezember 2021 in Kraft getretene Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) hatte umfängliche Auswirkungen auf das gesamte bisherige Geschäftsfeld Multimedia.
Die erzwungene schrittweise Beendigung der bisherigen betriebskostenrechtlichen Umlagefähigkeit der Entgelte für den TV-/Breitbandanschluss gemäß § 2 Nr. 15 Betriebskostenverordnung (BetrKV) für den Bestand zum 1. Juli 2024 und für Neubauten bereits zum 1. Dezember 2021 bedurfte einer grundsätzlichen Neuausrichtung und Etablierung eines tragfähigen Geschäftsmodells spätestens zum Juli 2024.
Die MET setzt das im Jahr 2023 entwickelte neue Geschäftsmodell gemäß Vertrag mit Vodafone vom 8. Dezember 2023, das den grundsätzlich durch das TKMoG geänderten Rahmenbedingungen entspricht, seit Juli 2024 gemeinsam mit Vodafone sowie einem externen Beratungsunternehmen um. Es ermöglicht dem Konzern eine solide und wettbewerbsfähige Multimediaversorgung ihrer Mieter, den schrittweisen Ausbau mit Glasfaser und ist für die MET nachhaltig wirtschaftlich tragfähig.
Es ist weiterhin mit Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen im FTTX-Ausbau sowohl mit Chancen als auch Risiken im Projekt zu rechnen.
Diesbezüglich wird die strategische Vorgehensweise mit gebündelten Ausbauclustern und Campusnetzen (Netzebene 4a) laufend anhand der rechtlichen Anpassungen evaluiert.
Der Markt ist derzeit starken Unsicherheiten ausgesetzt. Inflation sowie Zins- und Kostensteigerungen haben Folgen für Investitionen und das Konsumverhalten der Mieter. Hinzu kommen Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine. Dies kann sich zusätzlich auf die Lieferketten und Warenverfügbarkeit sowie die Konjunktur auswirken und in einer Eintrübung des Marktes resultieren. Infolgedessen könnten der Gesellschaft Umsatzeinbußen entstehen.
Die Gesamtsituation, auch vor dem Hintergrund steigender Inflation (die eine Verbraucherzurückhaltung bestärkt) und anziehender Finanzierungszinsen, macht es zum jetzigen Zeitpunkt schwierig, die Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der MET zuverlässig einzuschätzen.
Im Geschäftsfeld Multimedia stellen Planungs- und Baukapazitäten der Partnerfirmen den Engpass für die erfolgreiche Umsetzung der Projektziele in qualitativer und quantitativer Hinsicht dar.
Im Bereich Wärmelieferung bedingt der notwendige Umstieg auf erneuerbare Energien einen Brennstoffwechsel bei neuen und zu modernisierenden Heizanlagen. Hierbei sind die Investitionskosten der Neuanlagen (vor allem Wärmepumpen) viel höher als bei bisherigen fossilen Anlagen.
Gewonnene Erfahrungen im Realbetrieb von bisher eingebauten Wärmepumpenanlagen wird die MET im Jahr 2026 anwenden, um einen technisch und wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb von möglichst wenig komplexen Anlagen zur gewährleisten.
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bergen Risiken für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Insbesondere könnten steigende Energiepreise inflationssteigernd wirken und zu einem erneuten Anstieg des Zinsniveaus führen, was sich negativ auf Finanzierungskosten sowie Investitions- und Bautätigkeit auswirken kann.
Insgesamt geht die Geschäftsleitung von keinen bestandsgefährdenden Risiken aus.
Die nachfolgenden Chancen sind für die Gesellschaft relevant:
Für das Jahr 2025 sind in den Geschäftsfeldern Contracting und Messdienst/Abrechnung ein weiterer stetiger Ausbau sowie in den übrigen Geschäftsfeldern Fortentwicklungen geplant, sodass eine weiterhin erfolgreiche geschäftliche Entwicklung erwartet wird.
Die Ende des Jahres 2023 geschlossene strategische Partnerschaft mit Vodafone sichert seit 1. Juli 2024 der MET ein weiterhin zukunftsfähiges Geschäftsmodell sowie der Unternehmensgruppe den Ausbau der Bestände mit zukunftsfähiger Glasfaser.
Die MET plant im Geschäftsfeld Abrechnung/Messdienst einen Ausbau der Tätigkeiten im Drittgeschäft.
Für das Jahr 2026 sind in den Geschäftsfeldern Contracting und Messdienst/Abrechnung ein weiterer stetiger Ausbau sowie in den übrigen Geschäftsfeldern Fortentwicklungen geplant, sodass eine weiterhin erfolgreiche geschäftliche Entwicklung erwartet wird.
Die geschlossene strategische Partnerschaft mit Vodafone sichert seit 1. Juli 2024 der MET ein weiterhin zukunftsfähiges Geschäftsmodell sowie der Unternehmensgruppe den Ausbau der Bestände mit zukunftsfähiger Glasfaser.
Die MET plant im Geschäftsfeld Abrechnung/Messdienst einen Ausbau der Tätigkeiten im Drittgeschäft.
Die anhaltend angespannte Wohnungsmarktlage in bestimmten Ballungsräumen kann zu politischen Entscheidungen führen, die die Erweiterung der Wohnraum- oder Mietförderung beabsichtigen. Dies kann regional positive Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben.
Für das Geschäftsjahr 2026 wird gemäß dem Wirtschaftsplan mit einem Überschuss vor Ergebnisabführung von 7,0 Mio. EUR gerechnet. Der Rückgang zum Jahr 2025 von 1,6 Mio. EUR begründet sich im Wesentlichen durch geringere Ergebnisse im Bereich Contracting (-2,1 Mio. EUR) und Multimedia (-0,3 Mio. EUR). Bessere Ergebnisse in den Bereichen Messdienste (0,5 Mio. EUR) und Ladeinfrastruktur (0,5 Mio. EUR) können den Rückgang dämpfen.
Kassel, den 26.03.2026
Michael Mahlich
Monika Fontaine-Kretschmer
Dr. Constantin Westphal