Getan

Mehr als Net-Zero

Wir machen: Klimaschutz bezahlbar und Kommunen widerstandsstark

Von der Wärmewende im Bestand bis zur klimaresilienten Stadt: Wir setzen Klimaschutz dort um, wo er den Alltag sinnvoll verändert. Mit wirtschaftlich verantwortungsvollen Lösungen für Gebäude, Quartiere und Kommunen, die heute wirken und morgen tragen.

„Unsere Mieter und Mieterinnen können, wenn sie möchten, mit Photovoltaik-Strom vom eigenen Dach versorgt werden“

Beim Spaziergang mit Henning Löwer von der MET, einer NHW-Tochter, spricht unser Nachhaltigkeitsspezialist Gregor Steiger über die Entwicklungen im Energiesektor des Wohnungsmarktes und wie diese auf die Klimastrategie der NHW einzahlen. Beide trafen sich im Frankfurter Schönhof-Viertel.

Handschlag für realistische Ziele einholen.

Gruppenbild mit den drei NHW-Geschäftsführern sowie dem Staatsminister Kaweh Mansoori bei der Bilanzpressekonferenz 2024
Unsere Geschäftsführung stellt gemeinsam mit Staatsminister Kaweh Mansoori die novellierte Klimavereinbarung vor.

Am 16. Juli 2025 haben wir gemeinsam mit dem Land Hessen eine neue Klimazielvereinbarung unterzeichnet – im Rahmen unserer Bilanzpressekonferenz mit dem hessischen Wohnungsbauminister und unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Kaweh Mansoori. Grundlage ist die Fortschreibung unserer Klimastrategie 2025+, sowie eine vorangegangene Klimazielvereinbarung, die wir 2019 erstmals beschlossen haben. Die wichtigsten Eckpunkte auf einen Blick:

  • Ziel: Klimaneutralität bis 2045 für den gesamten Gebäudebestand der NHW unter Anerkennung einer bestehenden Finanzierungslücke
  • Eliminierung der Effizienzvorgaben
  • Fokus auf Defossilierung der Wärmeversorgung
  • Steigerung der Modernisierungsleistung von ca. 800 auf durchschnittlich 1400 pro Jahr, vor allem durch geringinvestive Maßnahmen
  • Gemeinsames Wirken für die weitere Minimierung der Finanzierungslücke

Dafür fokussieren wir uns künftig stärker auf die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Wir reduzieren den Umfang baulicher Eingriffe pro Gebäude und können so größere Teile unseres Bestands zügig umrüsten. Der Ansatz ist pragmatisch: Fossile Heizungen ersetzen wir durch Wärmepumpen oder Fernwärmeanschlüsse, wo möglich kombiniert mit Photovoltaik.

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Modernisierung anpacken: weniger ist mehr.

Fliegendes Fassadenmodul
Serielle Modernisierung in Maintal-Bischofsheim

Dass „weniger“ auch effizient ein kann, zeigt die serielle Modernisierung in Maintal-Bischofsheim: 2025 starteten wir unser erstes Projekt nach dem Energiesprong-Prinzip. Im ersten Bauabschnitt modernisierten wir 96 Wohnungen mit über 6.300 Quadratmeter Wohnfläche – mit vorgefertigten Modulen. Das Prinzip der seriellen Modernisierung ist ein starker Hebel, um Tempo und Wirkung zusammenzubringen. Durch vorgefertigte Bauteile und standardisierte Abläufe verkürzt sich die Bauzeit vor Ort. Gleichzeitig steigen die Qualität und Planbarkeit, weil viele Arbeitsschritte im Werk unter konstanten Bedingungen entstehen.

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Und wir denken Modernisierung auch als Ressourcenthema: Aufbauend auf den Erfahrungen eines Politprojekts in Kelsterbach vor drei Jahren, übernehmen wir den Re-Use-Gedanken, also Recycling und Wiederverwertung, Schritt für Schritt in unsere Standortprozesse. In Mörfelden-Walldorf konnten wir auf diese Weise 9,5 Tonnen CO₂ einsparen und das Abfallvolumen deutlich reduzieren. Besonders war dabei der Ansatz direkt vor Ort: Viele Materialien haben wir ohne lange Transportwege aus dem Gebäude selbst gewonnen, geprüft und erneut verwendet. Zum Einsatz kamen unter anderem Holzrahmenbauwände, Fenster, Dachstühle, Dachabdichtungen, Balkonverkleidungen sowie Lichtschalter und Lampen.

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Die Energiewende beschleunigen

Mehrere Solarpanele auf einem Dach
Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein zur CO2 Reduktion

Mit unserer Tochter MET Medien-Energie-Technik bündeln wir die technische Kompetenz, die unsere Quartiere jeden Tag am Laufen hält – und haben 2025 das Geschäftsmodell Energieerzeugung konsequent ausgebaut. Photovoltaikanlagen verstehen wir dabei nicht mehr als Einspeiseprojekt, sondern vor allem eigenverbrauchsorientiert – als Baustein für stabile Nebenkosten, mehr Unabhängigkeit und eine verlässliche Versorgung im Quartier. Eine zentrale Rolle spielt für uns Mieterstrom: Abrechnung und Vermarktung halten wir bewusst inhouse, während wir Projektierung und Software mit spezialisierten Partnern umsetzen. Den verbleibenden Strombedarf sichern wir über einen Reststromtarif ab.

Parallel treiben wir den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran – eng gekoppelt an den geplanten Ausbau von Photovoltaik und die technische Gebäudeausrüstung. In Fokusprojekten wie dem Schönhof-Viertel verbinden wir PV, Mieterstrom und Ladepunkte zu einem integrierten System. Im Bestand liegen unsere Herausforderungen vor allem in älteren Gebäuden sowie in der intelligenten Kopplung mit Wärmepumpen. Auch die nächste Entwicklungsstufe diskutieren wir schon angeregt: Batteriespeicher, dynamische Tarife und KI-gestützte Steuerung könnten in Zukunft die Transformation skalierbar in unser Portfolio tragen und einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu 100 % Erneuerbaren Energien spielen.


Beitrag leisten für klima­resiliente Städte

Ansicht auf eine Backsteingebäude im begrünten Schilde-Park in Bad Hersfeld
Schilde-Park in Bad Hersfeld

Klimaverantwortung übernehmen – auch in großen Szenarien: Die Stadtentwicklungs-Spezialisten der ProjektStadt stehen Kommunen zur Seite, um sich mit den Folgen des Klimawandels wie Hitze, Starkregen und Überschwemmungen auseinanderzusetzen und wirksame Lösungen zu finden. Dabei agieren sie als Prozessmanager, Impulsgeber und Netzwerker in einem.

Wie aus einer Industriefläche ein Ort wird, der Stadt und Klima zugleich guttut, zeigt sich eindrucksvoll in Bad Hersfeld: Der Schilde-Park war eine ehemals komplett versiegelte gewerbliche ungefähr drei Hektar große Fläche, die komplett entsiegelt und neuen Nutzungen zugeführt wurde. Unter anderem wurde auch die Geis aus der Tiefe hervorgeholt und renaturiert. Das dient zum einen dem Hochwasserschutz, zum anderen aber auch einer verbesserten Wasserqualität. Und natürlich ist auch ein neuer Raum für Pflanzen und Tiere entstanden.

Begrünungen und Entsiegelungen stehen auch auf dem Programm des mit der ProjektStadt gemeinsam entwickelten Landesprojekts „Klimainsel“ der Stadt Kelsterbach. Hier entstehen nicht nur neue Grünflächen, sondern auch neue Treffpunkte und Erholungsräume, die zu einer merklichen Steigerung der Lebensqualität in Kelsterbach beitragen.

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Finanzkennzahlen

Dashboard 2025

Die wichtigsten Zahlen und Fakten auf einen Blick

Zwei NHW-Mitarbeiter unterhalten lachend sich in der Fritz-Kissel-Siedlung und werden dabei von einem Kameramann gefilmt.

Mehr als ein Leitbild

Wir machen: unsere Verantwortung greifbar

Zwei NHW Mitarbeiter unterhalten sich am sonnigen Mainufer und werden dabei von einer Filmcrew begleitet.

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zu Klimastrategie - Gesagt
Architektonisch anmutendes Foto von einem Neubaukomplex des Schönhof-Viertels